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Schlosskapelle

Schlosskapelle

Laudes
Jeden Dienstag: 07:30 Uhr
(Außer in den Schulferien)

Das barocke Kapellenschlösschen aus dem Jahre 1801 trägt einen Turm mit eingezogener Zwiebelhaube. Ihr frühklassizistischer Altaraufbau zeigt eine Darstellung der sogenannten „trinitas coelis et terrestris“: Die heilige Dreiheit, himmlisch wie irdisch. Horizontal ist die irdische Familie mit Maria, Josef und dem jungen Jesus abgebildet; dieser bildet zusammen mit Gottvater und dem Hl. Geist (in Gestalt einer Taube) zugleich die himmlische Dreifaltigkeit vertikal im Bild ab. Beide Dreiheiten zusammengenommen ergeben die Kreuzesform. Am Altar befinden sich Reliquien, u.a. der Hl. Emmeram und des Hl. Dionysius. Dieses Kleinod ist ein wunderbarer Rückzugsort für alle die in kleinen Gruppen miteinander beten oder Gottesdienst feiern wollen.
Zur Linken der Schlosskapelle befindet sich das 1902 errichtete Oratorium, das heute als Beicht- und Seelsorge-Gesprächsraum genutzt wird. Zur Rechten der Kapelle befindet sich ein weiterer Rückzugsort: Ein Meditationsraum, in dem ein Kreuzweg und ein das vom Regensburger Kalligraphen Hans Maierhofer als Bodenbild gestaltete Labyrinth, das zum meditativen „Nachgehen“ einlädt. Frei nach dem Vorbild der Kathedrale von Chartres wiederholt sich der Satz „Unterwegs zur Mitte“ und leitet Meditierende zum Zentrum des Labyrinths, einem Kreuz.